Standuhr antik

Standuhr antik

 

Warum eine Standuhr antik kaufen?

Standuhren gibt es heute in allen möglichen Variationen, ob klein oder groß, mit speziellem Glockenschlag oder ohne. Eine antike Standuhr sieht im Gegensatz zu anderen Standuhren nicht nur schön aus, sondern es sind echte Liebhaberstücke. Eine Standuhr antik besticht mit seinem schönen und lauten Klang und seinem speziellen Glockenspiel. Außerdem hat eine antike Standuhr seinen ganz eigenen Stil. Mit dem Kauf einer antiken Standuhr zeigen Sie ihren ganz eigenen Geschmack. Eine Standuhr antik ist einfach ein unvergleichlicher Blickfang. Aber eine antike Standuhr ist nicht nur etwas fürs Auge, sondern auch eine gute Investition, denn bei älteren Standuhren kann sich im Laufe der Zeit der Preis deutlich erhöhen.

 

Wo sollte ich meine antike Standuhr aufstellen?

Antike Standuhren passen sehr gut in den Eingangsbereich, in das Wohn- und Esszimmer. Auf keinen Fall sollte man eine antike Standuhr in einen Küchenbereich stellen, denn die Uhren vertragen die feuchte Luft nicht. Am besten sollte man eine antike Standuhr an einem trockenen Ort platzieren.

 

Wie ist eine antike Standuhr aufgebaut?

Der Aufbau der antiken Standuhr war in der Vergangenheit eigentlich sehr simpel. Im schützenden Kasten befand sich das Uhrwerk, die Gewichte und das Pendel. Die meisten antiken Standuhren verfügen außerdem über mehrere Zusatzräderwerke. Diese reichen vom einfachen Schlagwerk bis zu Orgelspielwerken. Schon Mitte des 17. Jahrhunderts war es möglich lange Pendel einzubauen. Dadurch erreichte eine antike Standuhr eine ausgezeichnete Ganggenauigkeit.
Bis ins 20. Jahrhundert wurden die Standuhren weiter verbessert. Neuere antike Standuhren wurden als Präzisionspendel bezeichnet und verfügten über ein Kompensationspendel. Antike Standuhren mit Präzisionszeitmessung wurden durch ihre hochwertige Verarbeitung und ihrer Genauigkeit auch für spezielle Messungen an Observatorien und im wissenschaftlichen Bereich eingesetzt.
Die meisten antiken Standuhren sind um die drei Meter hoch. Es gab auch spezielle Modelle die eine Höhe von fünf Metern aufwiesen.

 

Eine kleine Geschichte der Standuhr

 

Die Entstehung der antiken Standuhr

Die erste antike Standuhr wurde bereits in der Zeit der Renaissance hergestellt. Etwa im Jahr 1580 entdeckten Uhrmacher, dass eine Pendel die Zeit wiedergeben kann. Der berühmte Uhrenbauer Christiaan Huygees baute Ende des 16. Jahrhunderts mit Hilfe dieses Verfahrens die erste Pendeluhr. Daraus entstand Jahre später eine der ersten Standuhren. Die Ganggenauigkeit der ersten Standuhr war aber noch sehr ungenau. Man hatte Probleme die genaue Zeit anzeigen zu lassen. Teilweise gingen die Uhren 15 Minuten vor oder nach.

 

Graham verbessert die Standuhr

Im 18. Jahrhundert machte der Uhrmacher Graham eine wichtige Entdeckung. Die Temperatur hatte einen entscheidenden Einfluss auf das Pendel. Kälte oder Wärme würde die die Zeitanzeige der Standuhr verfälschen. Mit dem neugewonnen Wissen machte sich Graham an die Arbeit und entwickelte eine neue Art der antiken Standuhr. Mit Hilfe von genauen Temperaturabmessungen schaffte er es, eine Standuhr herzustellen, die eine Ganggenauigkeit von einer Sekunde aufweisen konnte. Dies war in der damaligen Zeit eine Sensation. Sogar für heutige Wissenschaftler ist die Entdeckung von Graham noch immer ein Phänomen.